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Das Netzwerk der Burgen von Friedrich II

Für Friedrich II. waren Burgen (castra) nicht nur notwendige Befestigungen, um das Gebiet strategisch zu kontrollieren und zu verteidigen, sondern auch ein komfortabler und angenehmer Wohnort (domus). Beide Funktionen kombinieren sich, um auch die zusätzliche Rolle der symbolischen Repräsentation der Macht anzunehmen: Sie machen die Macht des Souveräns sichtbar und wahrnehmbar, auch wenn er physisch nicht anwesend war. Friedrich gelang es, das Burgensystem seiner normannischen Vorgänger wiederherzustellen und zu stärken, indem er den Bau und die Restaurierung förderte.

Ein wertvolles Dokument aus der Zeit Friedrichs, das Statutum de reparatione castrorum ("Statut zur Reparatur von Burgen", eine rechtliche Bewertungsvorrichtung, die festlegte, welche Gemeinschaften sich um deren Instandhaltung kümmern sollten), dokumentiert in der Region Apulien und Lucanien insgesamt 111 Burgen, von denen sich 16 in der Terra di Bari befinden: Bari, Trani, Barletta, Canne, Canosa, Andria, Castel del Monte, Corato, Gravina (Burg und Domus), Poggiorsini, Ruvo, Terlizzi, Gioia del Colle, Santeramo und Acquaviva. Dazu kommen noch die sogenannten "staatlichen" Gebäude. Die Burgen kommunizierten auf verschiedene Weisen miteinander: durch Trompeten, Flaggen und andere visuelle Mittel, Rauchzeichen am Tag und Feuersignale in der Nacht.

Jede Burg hat ihre eigenen Besonderheiten: Einige erheben sich entlang der Küste, um die Häfen zu kontrollieren und die Städte vor Überfällen aus dem Meer zu schützen, andere wurden entlang der wichtigsten römischen Straßenarterien errichtet.ì

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